Alina Taborsky

Co-Founder & CEO

Mein beruflicher Weg war nie ganz gerade. Ich bin staatlich geprüfte Schauspielerin, ausgebildete Kinderbetreuerin und heute Co-Founderin und Geschäftsführerin von Alimax.

In der Schule konnte ich mit den Strukturen, die mir vorgegeben wurden, oft nicht mithalten. Ich habe es versucht, aber die Art, wie Inhalte vermittelt und Leistung geprüft wurde, hat für mich nicht funktioniert. Lange habe ich daraus geschlossen, dass ich einfach weniger könnte.

Während meiner Schauspielausbildung habe ich zum ersten Mal erlebt, was möglich wird, wenn nicht alle denselben Weg gehen müssen. Dort hat man genau hingesehen, was jemand schon mitbringt, wo die eigenen Stärken liegen und welcher Ansatz Entwicklung möglich macht. Das hat mich Seiten an mir entdecken und Fähigkeiten entwickeln lassen, die die Schule eher zurückgehalten als gefördert hatte.

Heute baue ich das, was mir selbst so lange gefehlt hat: Lernumgebungen, die jede Person über die Grenzen hinauswachsen lassen, die ein starres System ihr gesetzt hat.

Bei Alimax übersetze ich diese Überzeugung in klare Entscheidungen und eine Richtung, die Wirkung erzeugt. Ich orientiere meine Arbeit konsequent an den Menschen, für die wir bauen, und an den Möglichkeiten, die unsere Produkte ihnen eröffnen sollen. Weil ich selbst erlebt habe, wie stark starre Systeme den eigenen Blick auf das Mögliche verengen können, ist dieser Anspruch für mich nicht verhandelbar.

Ich möchte dazu beitragen, dass Fähigkeiten nicht mehr übersehen werden, nur weil sie sich außerhalb vorgeschriebener Formen zeigen. Denn was ein Einzelner dadurch verliert, fehlt am Ende uns allen. Wenn mehr Menschen zeigen können, was wirklich in ihnen steckt, gewinnen wir das gemeinsam als Gesellschaft.

Maxim Dvoynishnikov

Co-Founder & COO

Ich bin durch die Schule getrieben, ohne mich je anstrengen zu müssen, und weil mir alles von selbst zufiel, habe ich nie gelernt, wie man lernt. Eine solche Lücke bleibt unsichtbar, solange sich alles weiterhin von selbst erschließt.

Bemerkt habe ich es zum ersten Mal an der Universität, wo ich Physik und Astronomie studiert habe, weil ich wissen wollte, aus was die Welt besteht und nach welchen Regeln sie zusammenhält. Dort stand ich zum ersten Mal vor etwas, das sich nicht von selbst erschloss, und merkte, dass ich zwar den Stand des Verständnisses sehr gut kannte, den Weg dorthin aber nie gegangen war. Seitdem habe ich zwei Masterstudiengänge bis zur Abschlussarbeit abgeschlossen.

Alina und ich sind seit zwölf Jahren zusammen, und sie ist heute meine Frau und meine Co-Founderin; die ganze Zeit über haben wir unsere beiden Bildungswege immer wieder nebeneinandergelegt. Von außen könnten sie kaum widersprüchlicher aussehen, denn sie hat hart gearbeitet und wurde trotzdem zurückgelassen, während ich mitgekommen bin, ohne je arbeiten zu müssen. Bei ihr hat das System übersehen, was sie kann, bei mir hat es nie geprüft, ob ich überhaupt etwas kann. Beide Mal hat es nicht genau hingesehen — nur auf unterschiedliche Weise versagt.

Was mich am meisten ärgert, ist, wie viel dem Zufall überlassen bleibt in dem Moment, in dem sich ein Gedanke endlich erschließt. Fast immer braucht es einen Menschen, der im richtigen Moment genau die Worte findet, die zu einem passen. Wer diesen Moment erlebt, bekommt einen Vorteil geschenkt, während alle anderen den Umweg gehen müssen, nur weil niemand sie dort abgeholt hat, wo sie gerade standen.

Seitdem baue ich Systeme, die Wissen aus den Stellen holen, an denen es feststeckt, und es für andere sichtbar und nutzbar machen, und bei Levio ist es genau diese Arbeit an dem Thema, das mir am meisten bedeutet: Wir verwandeln vorhandene Lehrmaterialien in ein Wissensmodell, das zeigt, was mit was zusammenhängt und was verstanden sein muss, bevor das Nächste kommen kann, und daraus setzen wir für jede lernende Person einen eigenen Weg zusammen. Jede Entscheidung, die dabei getroffen wird, muss hinterher erklärbar bleiben: Wer wissen will, warum genau jetzt diese Übung kam, bekommt eine Antwort. Bei Alimax bin ich für den Betrieb und den technischen Aufbau verantwortlich.

Was ich will, ist, dass dieser Moment des Verstehens keine Glückssache mehr ist und niemand mehr davon abhängt, zufällig auf den richtigen Menschen zu treffen. Wenn uns das gelingt, wird sich der Umweg, den ich gegangen bin, um hierher zu kommen, im Nachhinein als keiner erweisen.

Thomas Rott

Pedagogy

Dieselbe Frage beschäftigt mich im Grunde mein ganzes Berufsleben: Wie können Menschen besser lernen? Die Antworten haben sich über die Zeit verändert — meine Neugier daran nicht.

Angefangen hat alles als Lehrer. Danach haben mich viele Jahre in Bildungsverlage, Medienhäuser und die Entwicklung digitaler Lernangebote geführt. Ich konnte Lernmedien gestalten, beim Aufbau von Bildungsplattformen mithelfen und mit Schulen, Universitäten, Lehrkräften und Lernenden arbeiten. Diese unterschiedlichen Perspektiven haben mir gezeigt, dass guter Inhalt allein nicht reicht. Entscheidend ist, ob er die Menschen dort erreicht, wo sie gerade stehen. Genau daran arbeite ich heute wieder ganz praktisch — als Trainer in der Jugend- und Erwachsenenbildung und als selbstständiger Berater und Projektentwickler für innovative Lernmedien.

Vor diesem Hintergrund fasziniert mich Levio besonders. Die Idee, vorhandene Lehrmaterialien nicht einfach zu digitalisieren, sondern daraus einen adaptiven Lerncoach zu entwickeln, verbindet Technologie mit Didaktik auf eine Art, die ich lange gesucht habe.

KI ist für mich kein Selbstzweck. Interessant wird sie dort, wo wir sie zum Schwungrad für menschliches Potenzial machen. Im Kontext des Lernens heißt das: individuelle Lernpfade ermöglichen, Lehrkräfte unterstützen und mehr Zeit schaffen für das, worum es beim Lernen letztlich geht — Verstehen, Begleitung und Entwicklung.

Bei Alimax bringe ich meine Erfahrung aus Bildung, Journalismus und Lernmedienentwicklung ein. Besonders gern arbeite ich an der Schnittstelle von Pädagogik, Technologie und Produktentwicklung. Denn für mich entsteht gute Innovation nicht dort, wo Technologie möglichst viel kann, sondern dort, wo sie Menschen hilft, ihr Potenzial besser zu entfalten.

Vitalii Skivskyi

UI/UX Designer

Ich habe in Architektur und Industriedesign angefangen, was mich gelehrt hat, Produkte als vollständige Systeme zu sehen: wie sie aussehen, funktionieren und sich anfühlen. Diese Perspektive hat mich zum Produktdesign geführt, wo ich seit mehr als zehn Jahren in SaaS, Gaming, AdTech, E-Commerce und Fintech arbeite.

Ich habe mich vom reinen Interface-Design hin zur Verantwortung für Produkt- und Team-Ergebnisse entwickelt. Ich habe Design-Teams aufgebaut und geleitet, die Zusammenarbeit zwischen Design, Art und Entwicklung verbessert, Designer:innen gementort und an mehr als 20 Spielen mitgewirkt, von Mobile bis AAA. Die Studioarbeit, besonders bei Spielen, hat mir praktischen Einblick in Art Direction gegeben und meinen Sinn für Stil, visuelle Hierarchie und die Fähigkeit geschärft, wirkungsvolle Animationsmomente zu schaffen.

Im SaaS-Bereich verbinde ich Designentscheidungen mit Ergebnissen — durch Research, A/B-Tests, Conversion- und Onboarding-Verbesserungen. Bevor ich entscheide, wie etwas aussehen soll, will ich verstehen, warum wir es bauen. Ich arbeite gern daran, das Problem zu definieren, die Produktrichtung zu formen, das Erlebnis zu gestalten und mit Teams zusammenzuarbeiten, um ein starkes Ergebnis zu erreichen.

Alimax reizt mich, weil es die Chance bietet, Produkte früh zu prägen und sie wachsen zu lassen. Ich bringe branchenübergreifende Erfahrung und Lust auf Experimente mit, besonders an der Schnittstelle von Design, Technologie, KI und menschlichem Verhalten. Ich nutze KI, um Ideen schneller zu erforschen, Workflows zu verbessern und bessere Produkte zu bauen — nie als Ersatz für Design-Denken.

Gerardo Davis

Finance & Legal

Mein Weg war alles andere als geradlinig, aber immer angetrieben von zwei Dingen: der Liebe zum Aufbauen von Unternehmen und der Neugier, wie die Welt funktioniert. Nach meinem Jurastudium bin ich direkt ins tiefe Wasser des Unternehmertums gesprungen und habe von Grund auf gelernt, was es wirklich braucht, um ein Unternehmen zu führen. Das hat mich zu über einem Dutzend Jahren bei JPMorgan Chase geführt, wo ich in alles eintauchen konnte, von Legal Operations bis globalem Risikomanagement — im Grunde habe ich gelernt, wie riesige Organisationen sich aufbauen, skalieren und schützen.

Vor ein paar Jahren habe ich beschlossen, dass es Zeit für einen Gangwechsel war. Ich bin aus der Corporate-Laufbahn ausgestiegen, nach Wien gezogen (ein Lebenstraum!) und habe einen Master in Global Business Law gemacht. Etwa zur gleichen Zeit hat eine Reise mit meinen besten Freunden die Idee für ein Social-Challenge-Kartenspiel ausgelöst, aus der ein Unternehmen wurde, das ich heute leite: Last Night Out Cards. Dieses Unternehmen aufzubauen und es auf Reisen zu bewerben, hat mich daran erinnert, wie sehr ich die kreative Seite des Menschen-Zusammenbringens liebe.

Heute bringe ich eine besondere Mischung aus Konzernstruktur und Startup-Biss mit. Ich helfe Teams gern durch die kniffligeren Seiten des Geschäfts — wie Strategie, Betrieb und Regulierung —, ohne dass Bürokratie dem Wachstum im Weg steht. Ich bin dem Team beigetreten, um ein starkes Fundament für die Zukunft mitzubauen, dafür zu sorgen, dass wir klug skalieren, und dabei viel Spaß zu haben!

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